Handeln

Jugendliche anzuschnauzen bringt gar nichts und bewirkt meist das Gegenteil. Auch Abschreckung hilft nur bedingt. Die meisten 14jährigen halten sich sowieso für unsterblich.

Was Sie tun können :

VERBIETEN : 11jährige Raucher, 13jährige Schnapstrinker? Hier gibt's null Diskussion. Sprechen Sie klare Verbote aus, wenn Sie in Erziehungsverantwortung stehen und setzen Sie vor allem deren Einhaltung durch!

EINMISCHEN : Wenn Sie sehen, wie Alkohol oder Zigaretten an offensichtlich Minderjährige verkauft wird : Machen Sie Ärger! Drohen Sie notfalls mit einer Meldung an das Jugendamt oder einer Anzeige bei der Polizei.

STELLUNG BEZIEHEN : Sagen Sie deutlich Ihre Meinung, ohne die Erwartung zu haben, dass Jugendliche sie übernehmen. Sein Sie ehrlich! Das, was Sie von Jugendlichen fordern, sollten Sie auch selbst vorleben können.

MEINUNG MACHEN : Sprechen Sie andere Eltern, Kollegen oder Freunde auf das Thema an und suchen Sie sich Verbündete.

VORBILD SEIN : Können Sie problemlos auch mal auf Alkohol und Zigaretten verzichten? Ihr Vorbild bewirkt meist mehr als alle Worte.

DISKUTIEREN UND INTERESSIEREN : Diskutieren Sie offen mit Kindern und Jugendlichen und informieren Sie sachlich über Gefahren. Damit geben Sie Orientierung und können gefährlichen Entwicklungen entgegensteuern.


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