Starke Kinder

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Jugendschutzes zeigen immer wieder den enormen Einfluß der Gleichaltrigen auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen. Geraucht oder getrunken wird nicht allein im stillen Kämmerlein sondern in der Clique.

Der Kit jeder Clique sind gemeinsame Interessen, Rituale und Treffpunkte. Zusammen rauchen oder trinken schafft schnell Solidarität. Man kann über die Wirkung der verschiedenen Alkoholarten philosophieren und über die Erhöhung der Zigarettenpreise lamentieren. Außerdem begehen Minderjährige gemeinsam eine Ordnungswidrigkeit und damit einen Tabubruch. Das schweißt zusammen gegen den Rest der Welt.

Es ist sehr wichtig für Jugendliche die Gratwanderung zwischen Anpassung und Individualität innerhalb einer Gleichaltrigengruppe zu durchleben. "Mach ich alles mit und falle nicht auf - oder kann ich mich auch mal abgrenzen und bei irgendwas nicht mitmachen?"

Im Idealfall entwickeln sich Jugendliche so wie dieses Leitbild:

"Sie sind selbstbewußt und mutig, sagen ihre Meinung und lassen sich nicht von der Clique unter Druck setzen. Sie gestalten ihr Leben verantwortungsbewußt und mischen sich ein, wenn Unrecht geschieht."

Soweit die Idealvorstellung. So sind aber nicht alle Kinder - das können nicht alle Kinder. Aber sie können es lernen. Dafür brauchen sie starke Vorbilder.


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